Kinderrechte im Kinderdorf

Kinderrechte – Partizipation in der Jugendhilfe

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Unsere Rechte im Kinderdorf – Partizipation in der Jugendhilfe

Wir haben ein Recht, mitzubestimmen, wenn wir das möchten. Alle zwei Jahre findet zum Beispiel die Wahl unseres Kidorats statt: Dann hängen überall im Kinderdorf Wahlplakate und wir Kinder können wählen, wer uns vertreten soll. Das ist ein bisschen wie in der Politik. Der Kidorat bringt unsere Ideen ins Gespräch mit der Kinderdorfleiterin. Sie überlegt, was uns gefällt und was uns nicht gefällt und versucht das zu ändern oder dafür eine Lösung zu finden. Dafür befragt er zum Beispiel uns Kinder in Fragebögen.

Vertrauenserzieher sind für uns da

Außerdem wählen wir einen Vertrauenserzieher, der uns hilft, wenn wir Probleme haben, die wir nicht in unseren Gruppen besprechen möchten. Er kann auch mit Geheimnissen umgehen. Einmal im Jahr gibt es eine große Kinder- und Jugendvollversammlung in der Aula: Dann informiert uns der Kidorat gemeinsam mit dem Vertrauenserzieher, was er im Jahr geleistet hat, was es Neues für uns Kinder im Kinderdorf gibt und fragt uns auch, was wir für Anliegen haben.

Kinderdorfsprechstunde: Offenes Ohr für Kinder

Bei der Kinderdorfleitung ist die Türe einmal im Monat für ein paar Stunden extra für uns Kinder und Jugendliche geöffnet: In einer Sprechstunde können wir vortragen, was wir mit ihm zu besprechen haben.

Kinder haben Rechte: Wir dürfen Stopp sagen!

Außerdem haben wir das Recht, stopp zu sagen, wenn wir das Gefühl haben, dass jemand ungerecht zu uns ist, dass er uns falsch anfasst oder nicht richtig mit uns umgeht.  Jeder hat ein Recht darauf, auch mal alleine zu sein, jeder hat ein Recht darauf, Fragen zu stellen und jeder hat ein Recht darauf, Hilfe zu bekommen, wenn er danach fragt.

Echte Kinderrechte

Vor einigen Jahren haben wir darüber auch eine CD aufgenommen, die heißt „Echte Kinderrechte“. Da singen wir auch über diese Themen. Für dieses Projekt haben viele Prominente mit unserer Schwester Jordana zusammengearbeitet: Jörg Pilawa hat dafür zum Beispiel extra das Kinderdorf besucht.

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